Bebauungsstudie Urtenen-Schönbühl

Bauherrschaft: privat

Der 1925 erbaute Heimatstilbau mit zwei Wohnungen ist ein Vertreter des Typs Fabrikantenvilla. Der Massivabu zeigt sich villenartig unter weit vorkragendem, geknicktem Vollwalmdach mit Quergiebel und steht in einem parkartigen Garten. 

In seiner Umgebung liegt die Gabelung der Autobahnen A1 und A6 Schönbühl und das 1975 eröffnete erste dezentrale Einkaufszentrum ‚Shoppyland‘ der Schweiz. Ausserdem ist das Einkaufscenter durch eine eigene S-Bahn-Station der RBS mit Bern und Jegensdorf verbunden. Der Ort war bis in die 1960er Jahre vorwiegend durch die Landwirtschaft geprägt. Heute hat diese nur noch einen marginalen Stellenwert. Gewerbe, Industrie und Dienstleistungen sind heute vorherrschend. Damit hat sich Urtenen-Schönbühl zu einer Agglomerationsgemeinde von Bern entwickelt. 

Die vorliegende Studie zeigt auf, wie auf die historischen Brüche und auf das Aufeinanderprallen der unterschiedlichsten Massstäbe mit kleineren Mehrfamilienhäusern eine ortsverträgliche bauliche Ergänzung erreicht werden kann, unter Erhaltung des parkartigen Charakters des Ortes.